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handundfuss

In ihrem ersten gemeinsamen Bühnenstück handundfuss wagen sich die Tänzerchoreografin Anna Huber und der Schlagzeuger Fritz Hauser als "musizierende" Tänzerin und als "tanzender" Schlagzeuger jeweils ins Gebiet des Anderen und damit bewusst aufs Glatteis. Zwei Menschen versuchen anhand von alltäglichen Bewegungen und Gesten in einen Dialog zu treten, eine Kommunikation aufzubauen. Sie senden Signale aus, tauschen Blicke, Geräusche, Gesten. Jedes Geräusch entsteht durch Bewegung, jede Bewegung verursacht ein Geräusch. Perspektiven und Wahrnehmungsebenen verschieben sich ständig zwischen hörbarer Bewegung und sichtbarem Klang. Die Suche nach Berührungspunkten, Verständigung scheint schwierig und einfach zugleich. Die Darsteller forschen, probieren, scheitern und beginnen aufs neue, bis daraus ein lustvolles Spiel wird, in dem Fehler inspirierender sind als Regeln und Überraschungen neue Möglichkeiten der Verständigung jenseits der gewohnten Muster eröffnen.

"…Ein Instrument zwei Körper, oder umgekehrt? Aus dem Kleinen wächst Grosses in den Raum. im Fluss wechseln die Bilder der ungewöhnlichen Partitur… Die Wahrnehmung verändert sich durch die Agogik der Bewegungen, die in der Kadenz eines Händeklatschspiels gipfelt. Isolation, Perfektion, Konzentration darauf verstehen sich Musiker und Tänzerin. Und auf Berührung, die unter die Haut geht… Ein magischer Moment, der nachklingt…"
Der Bund, Marianne Mühlemann, 11.12.2006

Eine Produktion der annahuber.compagnie.
In Koproduktion mit: Dampfzentrale Bern, Theater Chur, Kaserne Basel, Theater Winterthur, Radialsystem V, Berlin, TanzfabrikBerlin.
Mit freundlicher Unterstützung von: Kultur Stadt Bern, Amt für Kultur des Kantons Bern, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung.



 


 

 

 

 

 

 

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