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Boa Baumann & Fritz Hauser Seit einigen Jahren realisieren Boa Baumann und Fritz Hauser Arbeiten,
in welchen sich Architektur und Musik unmittelbar berühren. La casa delle Masche / 1990-2008 Das 1990 gekaufte einfache Landhaus im Piemont ist Fritz Hausers zweiter Wohn- und Arbeitsort. Die Instandstellung und der Umbau dieses Hauses ist das erste gemeinsame Projekt von Boabaumann und Fritz Hauser. In mehreren Schritten und über einen Zeitraum von beinahe 20 Jahren erfolgte die Verwirklichung von Restrukturierungsideen, welche so nur ohne Zeitdruck und in einem intensiven Dialog möglich wurden.
Foto Isabel Bürgin © 2010 •
Fotos © Andreas Fahrni
A manca di Orione / 1998 Diese Theater/Musikproduktion entstand in Zusammenarbeit mit der Gruppe Alfieri in Italien. Die Schauspielerin Lorenza Zambon und Fritz Hauser erarbeiteten eine Lesung mit Musik unter Verwendung von Texten aus verschiedenen Jahrhunderten. Ausgehend von einem Auszug aus der Odyssee von Homer durchsetzten sie diesen mit Fragmenten aus Texten von Hemingway, Pavese, Joyce, Broch, Bradbury und Beckett. Die durchgehende Klangmetamorphose von Fritz Hauser - gespielt auf einer Reihe von 20 Cymbals - definierte den akustischen Rahmen zur zumeist leise eingesetzten Stimme von Lorenza Zambon. Boabaumann schuf dazu ein Bühnenbild, welches mit einfachsten Mitteln eine kongeniale Metapher darstellte. Brigitte Dubach kreierte das Lichtdesign. <A manca di Orione> wurde 1998 in Italien am Festival Asti Teatro uraufgeführt. Im Jahre 2000 hat Fritz Hauser daraus unter dem Titel <Am Rande des Horizonts> eine Radioproduktion für Radio DRS 2 ( Redaktion Stephan Heilmann, Technik Jack Jakob ) gemacht. Mit Tatja Seibt als Sprecherin und den Sängerinnen Franziska Baumann, Corin Curschellas und Lauren Newton
Fotos © Christian Lichtenberg
Fundus / 1998- Fundus ist eine permanent entstehende Klanginstallation für das Castel Burio im Piemont / Italien. Als Auftrag für das Video- und Performancefestival Medienkörper 1999 entstanden, entwickelt Fundus an bezeichnendem Ort zuunterst in der lange ausgedienten Toilettengrube der mittelalterlichen Burg seine musikalische Patina. Aufbauend auf Schichtungen von Aufnahmen, die in Fritz Hausers Produktionen nicht verwendet wurden, wird hier ein Versuch der musikalischen Kompostierung realisiert. Der von Boa Baumann konzipierte Raum ist für die BesucherInnen nicht begeh sondern nur von oben, durch ein Schachtgitter, hör und erahnbar.
Foto © Andreas Fahrni
on time and space / 1999 Fritz Hausers 1999 realisiertes Soloprojekt on time and space wurde von
Beginn weg gemeinsam mit Boa Baumann konzipiert. Schon die Diskussion
über Auswahl und wie zu verwendende Instrumente wurde gemeinsam geführt.
Fotos © Christian Lichtenberg
Klangstein 5 / 2002 Das Zeughaus 5 in Zürich diente im Dezember 2001 als Forschungsstätte für Steinklänge . Bettina Meyer und Boa Baumann gestalteten einen Raum, der Assoziationen zu Museen, Grabungsfeldern, Archiven, Bibliotheken etc. erlaubte. Die vier Musikerinnen und Musiker Joanna Dudley, Barbara Frey, Fritz Hauser, Rob Kloet und die Lichtdesignerin Brigitte Dubach setzten sich darin mit den Klangsteinen des Bildhauers Arthur Schneiter auseinander.
Schallmaschine / 2002 Musikalische Vorgänge für
Schlagzeugorchester Seit vielen Jahren stellt Fritz Hauser
die Familie der Schlaginstrumente mittels seiner Kompositionen und Konzepte
in neue Zusammenhänge, setzt die reine Rhythmusfunktion in den Hintergrund,
um dem Klangfarben- und Dynamikspektrum dieser Spielgeräte Raum zu
bieten.
Foto © Ute Schendel
Polyblox 1-4 An steiler Lage, hoch über dem Zürichsee, entstanden
in privatem Auftrag 4 Einfamilienhäuser. Die Zusammenarbeit mit dem Musiker Fritz Hauser manifestiert
sich bei diesem Projekt in besonderer Weise. Die 4 Häuser mit ihren
Nebengebäuden und Aussenräumen sind eigentliche Variationen
über ein Hauptthema, welches auf strengen rhythmischen Regeln aufgebaut
ist. Von einem Punkt im Gelände ausgehend, lässt sich der Raster
über Betonfugen, Gebäudekuben, Dachflächen, Fenster, Fassadenelementen
bis zu den Bodenbelagsplatten verfolgen.
Fotos © Christian Lichtenberg |
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