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FOCUS
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| ERSCHEINT AM 2.12.2011 ! |
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| Ab 2.12.2011 werden auf dieser Seite die Spielanweisungen und Ideen zu FOCUS veröffentlicht. Die Anweisungen werden laufend aktualisiert, Anregungen werden gerne entgegen genommen und - auf Wunsch - öffentlich gemacht. |
Starting by 2.12.2011 on this page the instructions for FOCUS will be published. The instructions will be updated regularly, ideas will be gladly accepted and - upon wish - presented here. |
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| FOCUS ist da und ab sofort erhältlich! |
FOCUS has arrived and is available starting now! |
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| 2.12.2011 |
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| FOCUS ist eine Sammlung von Noten, Bllder und Grafiken zur Intensivierung von musikalischen Uebungen, kreativem Umgang mit visuellen Informationen und Sensibilisierung für allerlei rhythmische, farbliche und stoffliche Vorgänge. |
FOCUS is a collection of notes, images, and graphic to intensify musical exercises, creative handling of visual information, and sensitivity training for all kinds of procedures concerning rhythm, color, and materials. |
| FOCUS soll die Konzentrationsfähigkeit fördern und dazu beitragen, gedankliche, technische und künstlerische Aktionen miteinander zu verbinden und effektiv zu betreiben. |
FOCUS shall enhance the abilItiy to concentrate, and support the mastering of combining technique, mind, and art. |
| 13.12.2011 |
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| FOCUS versteht sich als eine Ergänzung zum sonstigen Ueben (oder Leben), soll funktionieren wie ein Bleistiftspitzer. Hier werden allerdings die Ohren, die Augen und die Gedanken gespitzt! |
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| Ich verwende die FOCUS Karten meist in Kombination mit einem Timer, einem elektronischen Küchenwecker. Ich stelle mir eine Kombination von 3-7 Karten zusammen, mit denen ich mich über eine Reihe von Tagen beschäftigen möchte und wende mich jeder Karte nur für eine genau beschränkte Zeit zu. Das können 3min pro Tag sein, oder auch 5 oder 10. Wenn die Zeit allerdings um ist, erlaube ich mir die weitere Beschäftigung erst wieder am folgenden Tag. Wenn ich dann die Karte wieder hervornehme, versuche ich, mit grösserer Konzentration die knappe Zeit zu nutzen. |
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| 11.1.2012 |
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Generelle Bemerkung zu Bildbetrachtungen:
Die Aufmerksamkeit während 3 Minuten konzentriert auf ein Bild zu richten ist an und für sich schon ein guter Ansatz um die Konzentration zu verbessern. Was sehe ich überhaupt? Farben, Formen, Struktur, Schattierungen, Stimmung. Was beinhaltet das Bild, was erzählt es?
Ist das Bild gemalt, gezeichnet, fotografiert? Sehe ich einen Ausschnitt oder ein ganzes Bild? Wo hört das Bild auf, wie würde es oben, unten, links und rechts weitergehen?
Wie klingt das Bild? Laut, leise, monoton, vielfältig, schnell, langsam, hektisch, ruhig?
Damit hat eine mögliche musikalische Umsetzung schon begonnen. Dafür gibt es ganz verschiedene Annäherungsmöglichkeiten:
– Grundstimmung ohne Zeitachse - ein Zustand.
– Sich auf ein Detail konzentrieren und dieses musikalisch darstellen. (Einen Teil des Bildes vielleicht sogar abdecken).
– Die einzelnen Elemente des Bildes miteinander rhythmisch in Beziehung bringen.
– Den Farben Bedeutungen zuordnen: Tonhöhen, Klänge, Dynamik.
Und dann: sich das Bild einprägen, jemand anderem das Bild beschreiben, ohne dass er oder sie es sieht, dann zeigen. |
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| B2 |
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| B5 |
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| B6 |
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Verschwommene Linien, ausfransende Farbflächen. Ein Satellitenfoto? Geschmolzenes Mokka- und Pistazieneis?
Auf jeden Fall keine gerade Linie oder Fläche, alles fliesst.
Vorschlag: Wir spielen einen Rhythmus, einen Groove, auf jeden Fall einen Ablauf, der mindestens 2 Elemente einbezieht. Dann lassen wir eines der Elemente vorsichtig langsamer oder schneller werden, verschieben die Dynamik. Das Grundtempo bleibt gleich.
Dann: beide Elemente bewegen sich zueinander, der Rhythmus zerfliesst ein bisschen, wird ungenau, unscharf.
Dann langsam wieder zurück in die geraden Verhältnisse. |
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| B7 |
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| B9 |
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| B11 |
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Verschwommene Linien, ausfransende Farbflächen. Ein Satellitenfoto? Geschmolzenes Mokka- und Pistazieneis?
Auf jeden Fall keine gerade Linie oder Fläche, alles fliesst.
Vorschlag: Wir spielen einen Rhythmus, einen Groove, auf jeden Fall einen Ablauf, der mindestens 2 Elemente einbezieht. Dann lassen wir eines der Elemente vorsichtig langsamer oder schneller werden, verschieben die Dynamik. Das Grundtempo bleibt gleich.
Dann: beide Elemente bewegen sich zueinander, der Rhythmus zerfliesst ein bisschen, wird ungenau, unscharf.
Dann langsam wieder zurück in die geraden Verhältnisse. |
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| B12 |
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| B15 |
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| B17 |
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| B19 |
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| B20 |
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| B21 |
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| F1 |
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| F3 |
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| G3 |
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| Ein Labyrinth. Weg finden von links nach rechts. Dann von rechts nach links. Gibt es nur einen Weg? Oder verschiedene? Dann gleichzeitig bei beiden Eingängen losgehen! |
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| G7 |
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| G11 |
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| O1 |
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Eine Note. Mitten im Takt. Ein Schlagzeugkollege hat einmal geschrieben: The ultimate drum score is one beat! Die letztgültige Schlagzeugpartitur hat nur einen Schlag! Also ein Schlag in 3 Minuten? In 5 Minuten? Das wäre eine Möglichkeit: die Stille vorher, die Stille nachher! Das ist es ja auch, was Musik ausmacht, die vermeintlichen Leerstellen
Oder: Jeden Schlag genau voraus hören - und dann nachher so lange warten, bis auch wirklich jeder Ausklang verschwunden ist , die Stille wieder lebt.
Oder: Einen Schlag spielen, Pause. Versuchen, den genau gleichen Klang nochmals zu spielen.
Oder: Jeder Schlag anders! In einem bestimmten |
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| P5 |
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| R2 |
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| R6 |
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| S3 |
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| S5 |
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| S10 |
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| T3 |
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| T8 |
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Uups! Der erste gefundene Fehler! Im 1/4 Takt geschrieben, müsste die Quintole in Takt 2 natürlich aus Sechzehntelnoten bestehen. Also: Filzstift nehmen, zweiten Balken malen, danke!
Oder vielleicht noch besser: diesen Takt als 2/4 denken und die Quintole so spielen wie sie da steht. |
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| T11 |
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| T12 |
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| Y1 |
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Akzente können auf verschiedene Weise gespielt werden. Im Verhältnis zur 'normalen' Note mit grossem dynamischen Verhältnis, oder nur eben angedeutet. Man kann sie auf andere Klangkörper deplatzieren, oder sogar verteilen…
Oder: man spielt die Akzente negativ. D.h. alle anderen Schläge spielt man z.B. mf, die Akzente pp. |
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| Y2 |
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Das Zeichen steht für Decrescendo (und umgekehrt für Crescendo). Extreme Decrescendos üben: In 5 Schlägen von fff zu ppp. Oder minimal: In 20 Schlägen von f zu mf. Mit einer Hand. Mit der anderen. Mit beiden gleichzeitig.
Oder: Eine Hand Decrescendo, die andere Crescendo.
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| Y5 |
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| Y7 |
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| Y10 |
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